Jan Becker "Du kannst schaffen, was du willst" Rezension

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Ja, denn wenn man über ein so komplexes Thema schreibt wie Depressionen (und ihrer Prävention), dann liest man dazu auch einiges an Büchern anderer Autoren. Manche lese ich auf Empfehlung, manche werden mir angeboten und wiederum einige Bücher kaufe ich spontan selbst in der Buchhandlung (darum betrete ich diese so selten).

 

Ich habe mir überlegt, dass ich Bücher zum Thema Depressionen, BurnOut aber auch zum Mindsetting / Motivation hier rezensieren möchte. Mir erging es so, dass ich lieber lesen wollte, wenn es mir nicht so gut ging und vielleicht geht es euch auch so?

 

Ich erzähle euch immer etwas über den Inhalt, warum ich es gut finde und welche Wertung ich geben würde 🙂

Den Anfang meiner Rezensionen mache ich mit Jan Becker „Du kannst schaffen, was du willst“

Welches Buch?

Jan Becker „Du kannst schaffen, was du willst – die Kunst der Selbsthypnose“ 2015 im PIPER Verlag erschienen und ich habe Anfang des Jahres tatsächlich die 11. Auflage gekauft. Scheint zu laufen, oder? Mit 323 Seiten ist das Buch ein normales Taschenbuch. Und kostet daher auch um die 15€.

 

Es gliedert sich in 2 Teile mit insgesamt 20 Kapitel. Der erste Teil widmet sich den Grundlagen der Selbsthypnose während der zweite Teil eher spezifische Probleme und Lebensbereiche anspricht. Es gibt keine Bilder, dafür eine Vielzahl an Hypnose-Anleitungen / -Meditationen (mehr erkläre ich jetzt unten).

Worum geht es?

Jan Becker nutzt Hypnose. Er hypnotisiert Menschen. Schon seit vielen, vielen Jahren (und dieses Buch ist somit auch nicht sein erstes Werk).
Kling für Dich erst mal gruselig? Ja, so hörte es sich für mich auch an. Aber irgendwie sprach mich der Titel an. Und ja, zugegeben, er hat mich provoziert. Was soll das heißen? Man schafft, was man will? Immer? Glaube ich nicht! Also kaufte ich das Buch eines Tages in der Buchhandlung und ich muss sagen (Achtung Spoiler), seit dem begleitet es mich immer mal wieder. Aber ich greife vorweg.

 

Was genau ist der Inhalt? Jan Becker beschreibt sehr detailiert, was für ihn Hypnose bedeutet, was es im Kopf mit einem macht und warum er es einsetzt. Er sagt, wenn man die Kunst der Selbsthypnose beherrscht, kann man sich selbst „umprogrammieren“.

 

Ein beliebtes, weil oft genutztes Beispiel ist das Thema Rauchen. Wenn ich es richtig verstehe, dann sagt Becker, dass Rauchen im Grunde eine festgefahrene Routine ist, aus der man so schnell nicht wieder raus kommt. Wenn man aber die Hypnose als Hilfe benutzt, so kann man diese schlechte Routine durch eine angenehmere ersetzen. Hypnose ist dabei kein Allheilmittel, sondern hilft lediglich dem Unterbewusstsein auf die Sprünge. Man verankert eben den Gedanken, dass man statt zu rauchen lieber einen Schluck Wasser trinkt. Zum Beispiel.

 

Nach solchen Erklärungen folgt im Buch immer ein Hypnose-Text, den man sich entweder einprägen muss, oder sich auf Band aufnimmt und abspielt oder eine zweite Person es einem vorliest, während man meditiert. Diese Texte sind zwischen 1/2 und 2 Seiten lang und beinhalten kleine Gedankenreisen. Sie sind verständlich und nachvollziehbar. In den ersten Kapiteln findet man gute Grundlagen und erst später werden diese Texte „komplexer“ in ihrer Sinnhaftigkeit.

Was sage ich zu Beckers „Du kannst alles schaffen“?

Zunächst mal möchte ich sagen, dass ich hier weniger von Hypnose als von Meditation sprechen würde. Für viele mag es da eh einen Zusammenhang geben, aber für mich sind die Hypnose-Texte von Becker nichts anderes als Meditationen: Sie bringen einen zur Konzentration und legen den Fokus auf das, was man ändern möchte.

 

Ich muss zugeben, dass ich viele davon ausprobiert habe. Gerade die ersten Texte, in denen es wirklich um „leere deine Gedanken“ geht. Ich mochte es, wie das Buch mich dazu brachte, mir eine Leinwand mit dem Wort „Leer“ in großen alten Lettern vorzustellen, um meinen Kopf frei zu bekommen.

 

Becker sagt ganz klar, wenn man solche Bilder einübt, dann kann man sie auch als Routine bzw. als Anker benutzen und in stressigen Situationen sofort abrufen. Er geht so weit, dass er Reize wie Wörter und Gerüche als Anker einsetzt. DAS ist dann das, was man von Show-Hypnosen kennt: Jemand sagt ein Wort und man fängt wie ein Huhn an zu gackern.

 

Aber man kann solche Hypnose nicht nur als Spielerei, sondern auch für das eigene Wohlbefinden einsetzen. Leide ich unter Panik-Attacken, kann ich mich durch ein Wort auf meine Atmung fokussieren und werde dadurch ruhiger. Es ist schwer zu beschreiben, was genau an Beckers Hypnose funktionieren, aber ich kann sagen: Mein Buch ist voller Post-Its und Farben und zu 80% klappen meine Selbstversuche! 🙂

Jan Becker "Du kannst schaffen, was du willst" Rezension
Es passiert nicht oft, aber manche Bücher lese ich tatsächlich mit Marker.

Vielleicht weil ich auch will… keine Ahnung. Aber wichtig ist ja nur, dass ich allein durch die „Leer“-Übung es schon oft geschafft habe, meine Meditation auch in wuseligen Momenten zu beginnen, weil ich mich selbst beeinflussen bzw. in diesem Fall beruhigen konnte.

Fazit zu Jan Becker

Mein Fazit ist ganz klar, dass man dieses Buch lesen sollte, wenn man sich für Selbstmotivation, Selbstregulierung und Meditation interessiert. Dann bietet es eine wunderbare Mischung zwischen fachlichen Informationen (warum etwas gerade so läuft, wie es läuft und was Hypnose daran ändern kann) und Übungen.

 

Mich begleitet dieses Buch schon seit 6 Monaten. Man kann es nicht an einem Stück lesen. Dafür muss man zu viel an sich arbeiten, um das Gelesene zu begreifen. Aber genau das mag ich. sehr. 🙂

Ich vergebe ,5 von 5 Buchpunkten.
Der letzte Punkt fehlt, weil ich denke, das der Leser schon sehr ausdauernd und einen festen Willen haben muss, das ganze Wissen lesen und testen zu wollen. Ich lese seit Monaten, das erfordert Ausdauer und ein gutes Gedächtnis. Für mich mag es ein Anreiz sein, für andere aber ein Hindernis?

Hörbuch-Idee

Und jetzt kommen wir zu einer Idee, auf die mich ausgerechnet Werbung brachte. Weil ich das Buch mal über Google nachschlug, bekam ich plötzlich Werbung von audible (der Hörbuch Anbieter, wisst ihr?) für dieses Buch aber als Hörversion angezeigt. Soll ich euch was sagen? Ich finde das übrigens keine so blöde Idee. Denn gerade dieses Buch lebt ja davon, dass mir jemand eine Hypnose „vorlesen“ soll. Warum nicht direkt Jan Becker? Der liest nämlich sein eigenes Buch und das reizt mich sehr.

 

Abgesehen davon: Für mich als Podcasthörerin ist ja ein solches Hörbuch ein Geschenk. Ich werde es wohl ausprobieren, was es mit mir macht, wenn ich das Buch und die Hypnose hören werde – soll ich berichten? 🙂 Schaut mal bei den Hörbüchern von audible und gebt den Buchtitel ins Suchfeld. Es gibt sogar einen Testmonat. Dann kostet mich das Buch tatsächlich (aktuell) 0,00€.

Dieser Beitrag entstand mit Hilfe von audible.

Wer nach wie vor lieber lesen möchte:

 

Petra

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