Die Frage nach dem Sinn stellen

Der Sinn des Lebens ist etwas, was wir alle erreichen wollen, aber nur die wenigsten wissen, was das eigentlich heißt. Wiki sagt dazu

„Bei der Frage nach dem Sinn des Lebens geht es um die auf einen Zweck gerichtete (teleologische) Bedeutung des Lebens im Universum an sich oder um die biologische und sozio-kulturelle Evolution, insbesondere des Homo sapiens. Im engsten Sinn ist damit die „Deutung des Verhältnisses, in dem der Mensch zu seiner Welt steht“, gemeint. Die Frage nach dem Sinn des Lebens beinhaltet diejenige nach der Bestimmung des Menschen. Sie ist eng verbunden mit den Fragestellungen „Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Warum sind wir hier auf Erden?“ und weiter: „Wie sollen wir leben, um unseren Daseinszweck zu erfüllen?““ (Quelle hier).

Ich soll also mich in ein Verhältnis zu meiner Welt setzen und herausfinden, warum ich hier auf Erden bin. Ja, irgendwie so fühlt es sich auch an, wenn ich über mich und meine Art zu leben denke. Am Ende meines Lebens möchte ich nicht einfach dasitzen und mich selbst bemitleiden, dass ich es nicht geschafft habe, etwas für mich Sinnvolles zu tun.

Darf man über den Sinn des Lebens nachdenken?

Natürlich kenne auch ich nicht viele, die es schaffen, einen wirklichen Sinn in ihrem Leben zu sehen. Oft sind es eher Geistliche, denen wir diese Erleuchtung zusprechen. Oder Stars bei denen wir der Meinung sind, dass ihr Ruhm doch gleichzusetzen ist mit „zufrieden sein“ – fraglich. Im privaten Umfeld gibt es Blogger, bei denen ich sehe, dass sie mit Überzeugung einer Art Berufung folgen. Doch auch ihr Weg war oft steinig und abseits der Norm.  Aber warum sind es so wenige, die ihrem Herzen folgen? Ist es so vermessen, dass man einen Sinn in seinem Leben sehen will? Dass man eine Berufung haben will?

Ich finde: NEIN! Jeder hat das Recht aus seinem Leben so viel Gutes herauszuholen, wie er nur vermag! Das ist meine tiefste und innerste Überzeugung.

Die Wahrheit ist, dass eine Berufung zu finden oft harte Arbeit bedeutet. Sich seinen Wünschen, seinem Innersten zu stellen, ist etwas, was Kraft kostet. Die zu bestreitenden Wege dorthin sind unangenehm, steinig, langwierig und kann uns Seiten an uns zeigen, die wir nicht sehen wollten. Doch ich glaube auch: Wenn wir unzufrieden sind, müssen wir erkennen, dass es an uns liegt, für Zufriedenheit zu sorgen. Wer sollte eine Situation ändern, wenn nicht wir, die darin stecken? Sich seinem Schicksal zu ergeben macht uns passiv, abhängig von äußeren Umständen und lässt uns wie Opfer wirken.

Ich kann für mich sagen, dass ich nicht mehr hinnehmen möchte, dass ich nur zu einem kleinen Teil mein Leben bestimme. Es ist notwendig, dass ich durch Abreit, Steuern und so weiter meinen Beitrag zu dieser Gemeinschaft leisten muss, aber alles andere ist ab jetzt meine ENTSCHEIDUNG! Also suche ich meine Berufung, meinen Sinn und gehe den steinigen Weg – wohin er mich auch führen wird!
Kommt ihr mit?

Wie seht ihr das? Würdet ihr einen anderen Weg einschlagen? Und für welche Träume würdet ihr es wagen, einen neuen Weg zu gehen?

 

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Petra

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Petra

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