5 Gründe, warum ich mit meinem Buch nicht reich werde(n will)

Einer der häufigsten Fragen in den letzten Tagen, war immer die nach meinem ja bald schon eintreffenden Reichtum.

 

Bitte wie? Bitte wo? Und gemeint ist nicht etwa das in unmengen strömende Crowdfunding Geld (was ja auch auf sich warten lässt), sondern eher das „Gehalt“, was ich dann auf Bali mit meinem Buch verdiene. Die Gesichter sind immer etwas ungläubig, wenn ich erkläre, dass das Buch mich wohl eher ruinieren als reich machen wird.

 

Darum gibt es hier heute mal meine 5 Gründe, warum ein „Buch schreiben“ nicht reich macht:

  1. Keine Ahnung, was ihr so an Vorstellungen habt, wieviel man an einem Buch mitverdient 🙂 Den Hauptteil behält ja der Verlag und dann kommt es auf das Verhandlungsgeschick an. Aber ich kenne Autoren, die ca. 10% vom Buch-Stückpreis mitverdienen. Ob das ein Richtwert ist? Keine Ahnung. Jeder kann aber mal hochrechnen, wie oft man dann sein eigenes Buch dann verkaufen muss, um wohl eine Million zu verdienen? Ich habe mir sagen lassen, ab dem zweiten Buch wird es leichter…
  2. Mein Name ist auf Buchcovern unbekannt. Darum kann ich einen Vorschuss für ein Buch wohl auch nicht erwarten. Das bedeutet, erst nach dem Druck würde ich am Buch verdienen…
  3. …wenn ich überhaupt einen Verlag finde 😀 Wenn nicht, werde ich das ganze zwar als eBook verkaufen, aber dennoch bleibt dann Punkt 4:
  4. Im Übrigen, die Werbung für ein Buch, ne? Das machen die meisten Autoren allein. Achtet mal darauf 😉 Ich bin also gespannt, ob ich meine Lesung realisieren kann, oder ob ich die selber zahlen muss?
  5. Nicht zu letzt, bitte vergesst nicht, dieses ganze großartige Projekt hier, kostet auch Geld ehe ich überhaupt mal mit den fixen Kosten wie Miete angefangen habe: Der Serverplatz für den Blog und den Podcast, die Reisepässe, das Visum, die technische Ausstattung, der Reiserucksack etc. pp. Dann kommen eben noch die fixen Kosten on Top, die ja das Crowdfunding decken sollen.

Ehe ich also reich werde, werde ich wohl eher arm 😀

 

Was ich aber damit sagen wollte: Ich weine nicht darum, dass ich kein Geld habe (wer weiß, welch coole Angebote sich aus dem Projekt hier ergeben?). Der VERDIENST am BUCH ist mir nämlich auch schnuppe. Am Freitag wird ein Interview im Podcast hier erscheinen und ich sage euch, die Geschichte meiner Interview-Partnerin geht unter die Haut! Sie sagt: Wir als Betroffene, als Erkrankte sind in der Pflicht, darauf aufmerksam zu machen; wir sind in der Pflicht anderen Eltern den Weg zu ebnen, damit sie sagen können „ja genau, das kenne ich auch…“.

 

Und wenn ich nur einem Elternteil /-paar den Weg aus einer (Schwangerschafts-, Wochenbett-) Depression oder einem Burn Out zeigen kann, dann bin ich schon happy.
Zu pathetisch? Nun, ich schmeiße gerade mein Leben um, weil ich denke: DAS HIER IST DAS RICHTIGE! <3

 

Danke, dass Du Dir die Zeit zum Lesen genommen hast!

(Bildquelle: Pixabay.com)

Petra

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